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Verkehrskontrollen stellen sowohl an Sie als Verkehrsteilnehmer und Bürger aber auch an die kontrollierenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten besondere Anforderungen.
Während Sie die Kontrollsituation kurzfristig als emotional belastend empfinden können, müssen die Polizeibeamten auch von einer möglichen Gefahrensituation ausgehen.
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In den vergangenen Jahren waren Polizisten auch Angriffen gegen die eigene Gesundheit und auch gegen das Leben ausgesetzt. Scheinbar harmlose Routinekontrollen eskalieren plötzlich, rücksichtslose Täter machen ohne Vorwarnung von einer Waffe Gebrauch.
Polizeibeamtinnen und -beamte treffen bei Kontrollen verstärkt Maßnahmen zu ihrer eigenen Sicherheit. Dazu gehört auch das Tragen von Schutzwesten und das Mitführen einer Schusswaffe. In Einzelfällen müssen die Polizisten entscheiden, ob sie die Kontrolle mit der Hand an der Waffe oder mit bereits gezogener Waffe durchführen.
Auch das Durchsuchen von Personen, mitgeführten Sachen und von Fahrzeugen kann in diesen Situationen erforderlich sein.
Auch wenn Polizeikontrollen von Vorsicht und Konsequenz geprägt sein müssen, ist die Polizei bürgernah:
- Die Polizisten teilen Ihnen den Anlass und den Ablauf der Kontrolle mit.
- Kontrollen werden durch Uniform und Streifenwagen oder in ziviler Kleidung und zivilen Fahrzeugen mit Dienstmarke und
Dienstausweis für jedermann erkennbar sein.
Auf Verlangen werden Ihnen die Beamten ihre Namen und/oder ihre Dienststelle nennen.
Auch Sie können dazu beitragen, dass Polizeikontrollen sicher ablaufen und Missverständnisse vermieden werden:
- Befolgen Sie die Anweisungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.
- Vermeiden Sie Verhaltensweisen, die als Angriffsverhalten interpretiert werden könnten.
- Kündigen Sie eigenes Verhalten, zum Beispiel den Griff nach Ausweispapieren, an.
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