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 Warum?
Diese Frage stellen sich Unfallopfer und deren Angehörige immer wieder. Der Straßenverkehr birgt viele Gefahren, denen wir uns tagtäglich ausgesetzt sehen. Wir nehmen diesen Umstand auch meist klaglos und als gegeben hin, bis wir selbst direkt oder indirekt betroffen sind. Um Unfallgefahren zu reduzieren, ist die Einhaltung von Normen des täglichen Miteinanders von entscheidender Bedeutung.
Aus diesem Grund ist Unfallprävention seit jeher eine wichtige Aufgabe der Polizei, die von jeder Polizeibeamtin und jedem Polizeibeamten in der täglichen Arbeit geleistet wird. Über dies hinaus haben die Beamten der Verkehrsprävention ein vielseitiges Aufgabenfeld, in dem sie versuchen, für alle Altergruppen spezifische Programme anzubieten, um die Verkehrsunfallprävention bei den Bürgerinnen und Bürgern präsent zu halten. Der Schwerpunkt der Präventivbemühungen liegt bei der Durchführung der Radfahrausbildung in der vierten Grundschulklasse. Aber auch für die weiterführenden Schulen, die besonders gefährdete Gruppe der jungen Kraftfahrer, für Erwachsene und Senioren werden altersspezifische Präventionsprogramme angeboten.
Zudem wurde in Kooperation mit anderen Behörden und Organisationen für den Landkreis Heilbronn vor einigen Jahren der Förderverein „Sicher im Heilbronner Land e.V.“ gegründet. Ziel ist es mit diesem Förderverein sowohl kriminal- wie auch verkehrspräventive Projekte zu initiieren und zu fördern. Ein wichtiger Aspekt ist die Stärkung des bürgerlichen Engagements. Viele sehr unterschiedliche Projekte konnten bislang so umgesetzt und ein nachhaltiger Beitrag für die Sicherheit in unserem Landkreis geleistet werden.
Zahlen & Fakten
Im Jahr 2010 starben 19 Menschen bei 10.230 Verkehrsunfällen im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Nach wie vor ist die Gruppe der jungen Kraftfahrer weit überproportional an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Bei einem Bevölkerungsanteil von etwa 8,4 % waren sie in über 27 % der schweren Unfälle verwickelt. |