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Die Kinder haben viele Fragen 
29.07.2010: Jubiläums-Kindertag bei der Bruchsaler Bereitschaftspolizei 

Mit vielen neuen Attraktionen warteten die Bruchsaler Bereitschaftspolizisten zu ihrer Jubiläumsveranstaltung auf.

Der erste Sommerferientag im Schulkalender von Baden-Württemberg ist regelmäßig der Tag, an dem die Bereitschaftspolizei Bruchsal ihren traditionellen Kindertag veranstaltet. Am Donnerstag, dem 29. Juli 2010, jährte sich die weit über die Region hinaus bekannte Großveranstaltung zum 25. Mal. Die Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal bot ihren kleinen und großen Gästen ein breitgefächertes und zum Jubiläum noch einmal deutlich erweitertes Spektrum an Informationsständen, Spaß- und Mitmachaktionen. Unterstützt wurde sie dabei von benachbarten Polizeidienststellen und externen Partnern.

Trotz eines nicht ganz optimalen Wetters - zeitweise gab es kräftige Regenschauer - wagten sich knapp 6.000 Interessierte aus dem Haus und besuchten die Polizeidienststelle in den Dittmannswiesen.

Neben der Darstellung der verschiedenen Tätigkeitsfelder der Polizei wurde im Truck des Landeskriminalamtes über den Einbruchschutz und die Möglichkeiten der Gebäudesicherung informiert. Erwachsene und Kinder konnten am Infostand des Polizeipräsidiums Karlsruhe ihre Fragen über Rauschmittel und deren Auswirkungen stellen.

Anstehen für die Fahrt mit einem PolizeifahrzeugBereits vor dem offiziellen Startschuss bildeten sich die ersten Warteschlangen vor der Hauptattraktion, den Fahrten mit den Einsatzfahrzeugen der Polizei. Dabei war es den jungen Besuchern gleichgültig, ob sie einen Platz in einem Streifenwagen, einem Halbgruppenfahrzeug oder im gepanzerten Sonderwagen ergattern konnten. Auch Trikes kamen zum Einsatz, die selbst dann noch gestürmt wurden, als der Himmel mal wieder seine Schleusen über dem Aktionsfeld geöffnet hatte.

Auch die Jüngsten unter den Besuchern kamen auf ihre Kosten. Sie konnten mit Polizei-Cars und –Bikes auf einem „Bobby-Car-Parcours“ mit Tunnel auf die Piste gehen. Die etwas Älteren taten dies entweder mit Modellautos, mit Quads auf einem Geländeparcours oder mit echten Go-Karts auf einer Slalomstrecke.

Ein völlig neues Fahrvergnügen besorgte ein Trainingsparcours, der mit „Segways“ (neuartige Fahrzeuge, die durch Verlagerung des eigenen Körpergewichts gelenkt werden) durchfahren werden konnte.

Körperliche und sportliche Aktivitäten ermöglichten Stationen wie das Vierfach-Bungee-Trampolin, eine Hüpfburg, der XXL-Kicker, die Soccer- , Geschicklichkeits- und Schnelligkeits-Spielstationen sowie die Matten des Bruchsaler Budo-Clubs.

PolizeishowAus dem Programm der Polizeiarbeit zeigten die Beamten der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten in zwei Polizeishows verschiedene Szenarien der Täterfestnahme. Trainingseinheiten mit dem Mehrzweckstock bis hin zur Entwaffnung von angreifenden Personen ergänzten die Vorstellung.

Während die Reiterstaffel Mannheim mit zwei Pferden auf Streife ging, lieferten die Hundeführer aus Karlsruhe viele Informationen zur Ausbildung von Polizeihunden. Die Spezialisten zeigten, wozu die Vierbeiner alles fähig sind. Um Kontakt zu einem dieser Tiere herstellen zu können, verflog auch bei den Kleinsten schnell die anfänglich noch vorhandene Scheu, einen Polizisten anzusprechen, um zu fragen, ob sie das Pferd oder den Hund auch mal streicheln dürfen.

Ein Teelicht hochexplosivIn diesem Jahr erstmals dabei war die Jugendfeuerwehr der Stadt Bruchsal, die in mehreren Vorführungen für Klein und Groß zeigte, wie schnell ein einfaches Teelicht, etwas Staub und Sauerstoff eine explosionsartige Entzündung verursachen kann und wie gut es ist, dann einen funktionierenden Rauchmelder und Feuerlöscher zu haben.

Bis zum Ende der Tagesveranstaltung beklagte sich doch der ein oder andere Jüngling bei seiner erwachsenen Begleitung darüber, nicht alle Attraktionen gesehen zu haben, was sicherlich auch etwas am Wetter lag. Doch schlussendlich hatten auch die Busse der im Rahmen ihrer Ferienprogramme zahlreich angereisten Gemeinden alle ihre Mitfahrer wieder eingesammelt, um sie nach Hause - teilweise bis in den Schwarzwald - zu transportieren.