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Bereitschaftspolizeidirektion Böblingen
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 Der Namensgeber für unsere Dienststelle


Oberst Eberhard Wildermuth


1890 in Stuttgart geboren
*   Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dabei
*   mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet
*   Erst Staatssekretär, dann Wirtschaftsminister von Südwürttemberg-Hohenzollern
*   1949 ins Kabinett Adenauer berufen und bis 1952 (verstorben) Wohnungsbauminister

 Historie der Bereitschaftspolizeidirektion Böblingen


 1937 beginnt der Bau der Fliegerhorst-Kaserne
 1949   nach der Kapitulation zogen die Franzosen, wenig später die Amerikaner in die Fliegerhorst-Kaserne ein. Mehr als 10 Jahre diente sie als Truppenunterkunft für die Amerikaner und als Internierungslager für heimatlose Ausländer
 1955 mit Aufstellung der Bundeswehr zieht die Verwaltungsstelle des WBK V in Böblingen ein
 1957 die ersten Truppen
 1965 wird die Fliegerhorst-Kaserne in Eberhard-Wildermuth Kaserne umbenannt
 1981 Heimatschutzkommando 17 der Bundeswehr in Heimatschutzbrigade umgegliedert. Je ein Jäger-, Feldartillerie- und ein Panzerbataillon
 1989 deutsch-französische Brigade
 1992 noch ein Jägerbataillon, danach BePo und BGS
 1993 wird das Jägerbataillon 552 unter dem Kommando von Oberstleutnant Schmidt außer Dienst gestellt und Böblingen ist nicht länger Garnisonsstadt.
 2009 Bereitschaftspolizeidirektion BB
mit insgesamt 17 Jahren die jüngste Direktion in Baden-Württemberg
   

 Gründungsgeschichte der Bereitschaftspolizei

1950:
Verwaltungsabkommen zwischen Bund und Ländern über die Errichtung der
Bereitschaftspolizeien der Länder
1951:
Aufstellung der Bereitschaftspolizei getrennt in
- Württemberg-Baden (Göppingen) - Stärke 494 Polizeibeamte
- Baden (Bad Dürrheim) - Stärke 300 Polizeibeamte
- Württemberg-Hohenzollern (Biberach) - Stärke 262 Polizeibeamte
1953: Stärke 1450 Polizeibeamte
Vereinigung der Bereitschaftspolizei in Baden Württemberg unter  dem
„Kommando der BP“ in Göppingen
1956:
Aufstellung einer Schulabteilung in Biberach  Umbenennung des "Kommandos
der Bereitschaftspolizei" in  "Bereitschaftspolizeidirektion Baden-Württemberg“
1962:
Umwandlung der "Schulabteilung Biberach" in III. BPA Biberach
1964: Stärke 2800 Polizeibeamte
Aufstellung der IV. BPA in Lahr
1979: Stärke 3500 Polizeibeamte
Aufstellung von je 2 weiteren Hundertschaften bei der III. BPA (BC) und IV. BPA
1977:
Aufstellung des Spezialeinsatzkommandos (SEK BW) in Göppingen
1977-1980:
Befristete Verkürzung der Ausbildungszeit auf 1 ½ Jahre
1978: Stärke 3769 Polizeibeamte
- Umstrukturierung von 6 Einsatzhundertschaften
- Aufbau eines Landesfernmeldezuges (LFMZ)
- Notbettenprogramm
- neue Sollstärke der BP: - 3.376 Polizeivollzugsbeamte –
1979: Stärke 3817 Polizeibeamte
- Auflösung der BPH 46 in Lahr
- Fortsetzung der Umstrukturierung
- Abbau "Notbettenprogramm" (371 Stellen) beendet
1984: Stärke 3034 Polizeibeamte
Fortsetzung der Umstrukturierung, Aufstockung des SEK BW
1985: Stärke 3104 Polizeibeamte
Beginn der Verwendung als Einsatzbeamte nach der Ausbildung
1986: Stärke 3194 Polizeibeamte
Ende der Umstrukturierung 10 Hundertschaften / 30 Züge sind zum
01.09.86 mit 1150 Einsatzbeamten besetzt
1987: Stärke 3028 Polizeibeamte, davon 60 Frauen
Erstmals Einstellung von Frauen in der Schutzpolizei (01.09.87)
1989: Stärke 3276 Polizeibeamte, davon 673 Frauen
1992:
Hohe Einstellungen teilweise wieder unmittelbare Versetzung nach der
Ausbildung in den PED. Bildung der Arbeitsgruppe "Veränderung der
Ausbildungsstrukturen“. Erweiterung des Auftrags - “Organisation der
Bereitschaftspolizei“.
Ministerratsbeschluss über die Einrichtung einer 5. BPA.
1993: Stärke 3748 Polizeibeamte, davon 874 Frauen
Erstmals Einstellung von Ausländern in der Polizei (März 1993)
5. BPA wird zum 01.09.1993 in Böblingen aufgestellt
Verkürzung der Ausbildung bei der BP auf 18 Monate
Neue LVOPol und APrOPol treten im September 1993 in Kraft
Erstmals Einstellung von Polizeikommissaranwärtern (PKA)
Bildung der Projektgruppe "Realisierung Neuorganisation Bereitschaftspolizei"
1994: Stärke 4094 Polizeibeamte, davon 971 Frauen
Bericht des UALEX zum „Reformbedarf der Bereitschaftspolizei“
Modellversuch bei der 4. BPA Lahr in der vorläufigen Neuorganisation der
Stabsbereiche und des Ausbildungsbetriebs. Die BPH 36 in Hechingen wird
aufgelöst (Herbst 1994).
1995 Stärke 4419 Polizeibeamte, davon 1086 Frauen
1996: Stärke 4305 Polizeibeamte, davon 1067 Frauen
Neue Organisation des Spezialeinsatzkommandos zum 01.02.1996
Neue Organisation der Bereitschaftspolizeidirektion zum 01.10.1996
Einführung der "Bestenauslese" zur Einstellung in den mittl.Polizeivollzugsdienst
    
 
 
 
1997: Stärke 3948 Polizeibeamte, davon 926 Frauen
CASTOR-Einsätze der Bereitschaftspolizei (28.02. und 02.03.1997)
Umbenennung der „Bereitschaftspolizeidirektion“ in „Bereitschaftspolizeipräsidium
Baden-Württemberg“ Startschuss der Reform der Aus- und Fortbildung
1998: Stärke 3639 Polizeibeamte, davon 799 Frauen
Erhöhung der Einsatzkapazitäten der Bereitschaftspolizei um 10 Züge Übernahme
der gesamten Ausbildung für den mittleren PVD
Einführung des "Revierdienstes" für die Einsatzabteilungen
Dauereinsatz der Bereitschaftspolizei im Rahmen "Sichere Innenstadt" in Stuttgart
(ab 01.04.1998) und "Sicheres Mannheim"
Hauptamtliche Trainer für "Konflikthandhabung" (September 1998)
1999: Stärke 3278 Polizeibeamte, davon 693 Frauen
Inkraftsetzen einer neuen APrOPol mD und APrOPol gD
(Ausbildungs- und Prüfungsordnungen mittlerer und gehobener Dienst)
Übernahme von Objektschutzaufgaben im Bereich der LPD Karlsruhe
"Multimodales Interview" ersetzt bisheriges Vorstellungsgespräch bei
den Einstellungsprüfungen für den mittleren und gehobenen PVD
Einführung einer neuen "Verlaufsplanung" für die Einsatzeinheiten mit Delegation
und Flexibilisierung im Personalmanagement Einrichtung des gemeinsamen
Sprachzentrums der Gendarmerie Nationale und der Polizei des Landes Baden-
Württemberg bei der 4. BPA in Lahr
2000: Stärke 3188 Polizeibeamte, davon 674 Frauen
Neue Organisation der Polizeischulen ab 01.03.
Einsatz der Bereitschaftspolizei im Rahmen der "Einsatzkonzeption 2000"
Erste Laufbahnprüfung für den mittleren Polizeivollzugsdienst bei der
Bereitschaftspolizei im Zuge der reformierten Ausbildung
2001: Stärke 3204 Polizeibeamte, davon 698 Frauen
Erhöhung der Einstellungszahlen
Jubiläum "50 Jahre Bereitschaftspolizei"
- Festakt in Berlin am 05.07.
- Festakt in Stuttgart am 20.07.
Jubiläum "25 Jahre Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg" (SEK BW)
Jubiläum "10 Jahre deutsch-französische Partnerschaft"
2002: Stärke 3456 Polizeibeamte, davon 820 Frauen
Zusätzliche Einstellungen (200) im Rahmen des "Anti-Terror-Programms"
Beim Bereitschaftspolizeipräsidium wird die "Koordinierungsstelle
Prävention" (KOSt Prävention) eingerichtet (01.04.2002)
Die Kfz-Werkstätten der 3. BPA Biberach, 4. BPA Lahr und 5. BPA
Böblingen werden zum 31.12. aufgelöst.
2003: Stärke 3847 Polizeibeamte, davon 1000 Frauen
Einsatz der BP BW vom 21.01. – 26.01. in DAVOS/Schweiz anl. des
Weltwirtschaftsgipfels
Einsatz der BP BW vom 28.05. – 03.06. in GENF/Schweiz anl. des G8-Gipfels in
Evian/Frankreich
2004: Stärke 4026 Polizeibeamte, davon 1077 Frauen
Starker Rückgang der Einstellungszahlen.
Einführung der Lehrmethode "Blended Learning" 
2005: Stärke 2983 Polizeibeamte, davon 723 Frauen
Verlagerung von Einsatzkapazitäten
Aufstellung je einer weiteren Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) bei
der 1. BPA Bruchsal und der  5. BPA
Einführung eines neuen computergestützten Intelligenztestverfahrens bei der
Einstellungsprüfung; Modifizierung des Einstellungsverfahrens
mit Konzentration auf die Dienstorte Bruchsal und Göppingen als Pilotprojekt.
Amok-Schulung durch die Bereitschaftspolizei
2006:
Entscheidung über  Einführung des Digitalfunks bei der Polizei und Übernahme von
autorisierender und vorhaltender Stelle
2007:
Einrichtung einer Lenkungsgruppe  „Bewältigung aktueller Herausforderungen bei
der Bereitschaftspolizei“ mit den Unterarbeitsgruppen Organisation, Bildung und
Einsatz Entscheidung zur Einführung der blauen Uniform
G8-Gipfel Heiligendamm mit 2 Abteilungen   
2008:
Vorlage der Meilenstein-Berichte  zur Neuorganisation der Bereitschaftspolizei
Probelauf zur Schaffung der elektronischen Arbeitszeiterfassung
18.07.08 Beginn Trageversuch der blauen Uniform

 Verbandsabzeichen


Ein Verbandsabzeichen ist ein Emblem, über das sich eine Organisation sowohl nach außen als auch nach innen als Einheit identifiziert. Aus diesem Grund sollten bei der Entstehung des Abzeichens für die BPD Böblingen sowohl Symbole der Stadt Böblingen als Standort, als auch des Landes Baden- Württembergs Berücksichtigung finden. So steht die im linken Segment des zweigeteilten Abzeichens befindliche dreilatzige rote Fahne aus dem Stadtwappen Böblingens, die auf die Herrschaft der Pfalzgrafen von Tübingen zurückgeht, als Symbol für den Standort der BPD .

Ihr gegenüber befinden sich die drei schreitenden Staufer Löwen „unseres“ Landeswappens. Überschrieben ist das Wappen mit den Worten  „BPD Böblingen“.

 Weitere Informationen über die Bereitschaftspolizei

 Standorte der Bereitschaftspolizei in Baden-Württemberg   

Die Bereitschaftspolizei ist ein professioneller Sicherheitspartner für die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg. Es gibt fünf Bereitschaftspolizeidirektionen (BPD) in den Städten Biberach, Böblingen, Bruchsal, Göppingen und Lahr.
In Göppingen sind außerdem das Bereitschaftspolizeipräsidium als vorgesetzte Dienststelle und das Spezialeinsatzkommando (SEK BW) angesiedelt. Jede der fünf Bereitschaftspolizeidirektionen ist im Wesentlichen gleich organisiert und besteht aus einer Polizeischule und einer Einsatzabteilung.

In der Polizeischule absolvieren die Berufsanfänger ihre Ausbildung. Erwachsenengerecht, modern und praxisorientiert – so werden die jungen Leute auf den Beruf vorbereitet. Nach der Ausbildung verbringen die jungen Beamtinnen und Beamten ihre ersten Berufsjahre in der Einsatzabteilung.
Rund um die Uhr unterstützen sie mit ihren Einsätzen die baden-württembergischen Polizeidienststellen. Selbst Einsätze in anderen Bundesländern gehören zum Alltag der Polizisten.

Eine weitere Aufgabe der Bereitschaftspolizei ist die Auswahl und Einstellung des polizeilichen Nachwuchses. Denn nach dem erfolgreich abgelegten Einstellungstest beginnt jede noch so steile Polizeikarriere auf dem Areal einer Bereitschaftspolizeidirektion. Darüber hinaus ist die Fortbildung der „alten Hasen“ nach dem Prinzip des lebenslangen Lernens ein weiterer wichtiger Baustein in unserem Aufgabenspektrum.

 

 

Spezielle Sparten ergänzen die Kompetenzen der Bereitschaftspolizei. Alle Aufgaben und Tätigkeiten an dieser Stelle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

Zwei seien exemplarisch erwähnt:

·      Die Geschäftsstelle Einsatztraining koordiniert und organisiert unter anderem die Einführung neuer Ausrüstungsgegenstände und optimiert das polizeiliche Einsatztraining.

·      Spezialisten der Bereitschaftspolizei gewährleisten den Aufbau und den Betrieb des neuen Digitalfunks für alle Sicherheitsorgane in Baden-Württemberg und sorgen mit Ihrem Fachwissen für den störungsfreien und sicheren Funkverkehr von Polizei, Feuerwehr und den Rettungsdiensten

Die Bereitschaftspolizei